Acceptable Use Policy (AUP)
Stand: Juni 2026
Diese Acceptable Use Policy ("AUP") ergänzt die Allgemeinen Geschäftsbedingungen von LastResponse e.U. und gilt für sämtliche bereitgestellten Dienstleistungen.
Ziel dieser Richtlinie ist der Schutz der Infrastruktur, der Kunden sowie Dritter vor Missbrauch.
1. Allgemeine Grundsätze
Der Kunde verpflichtet sich, sämtliche Dienstleistungen ausschließlich im Einklang mit geltendem Recht sowie dieser AUP zu nutzen.
Der Kunde ist für sämtliche Aktivitäten verantwortlich, die über seine Server, Hosting-Pakete, Benutzerkonten oder sonstige bereitgestellte Dienste erfolgen.
2. Verbotene Aktivitäten
Folgende Aktivitäten sind ausdrücklich untersagt:
2.1 Netzwerkangriffe
- DDoS-Angriffe
- DoS-Angriffe
- Reflection-Angriffe
- Amplification-Angriffe
- Portscanning fremder Systeme ohne Berechtigung
- Netzwerkstörungen jeglicher Art
2.2 Hacking und Sicherheitsverletzungen
- Eindringen in fremde Systeme
- Ausnutzen von Sicherheitslücken ohne Berechtigung
- Passwortdiebstahl
- Credential Stuffing
- Brute-Force-Angriffe
- Exploit-Hosting
- Malware-Verteilung
2.3 Schadsoftware
Das Hosten, Verteilen oder Betreiben von:
- Viren
- Trojanern
- Ransomware
- Spyware
- Rootkits
- Botnet-Software
- Keyloggern
- sonstiger Schadsoftware
ist untersagt.
2.4 Spam
Untersagt sind:
- Massen-E-Mails ohne Zustimmung der Empfänger
- UCE (Unsolicited Commercial Email)
- Spam-Versand
- Spam-Werbung
- Spam über Messenger-Dienste
- Spam über soziale Netzwerke
2.5 Betrug
Verboten sind insbesondere:
- Phishing
- Fake-Shops
- Vorschussbetrug
- Identitätsdiebstahl
- Kreditkartenbetrug
- Finanzbetrug
- Scam-Websites
2.6 Illegale Inhalte
Nicht zulässig sind Inhalte, die gegen geltendes Recht verstoßen. Dazu gehören insbesondere:
- Kinderpornografische Inhalte
- Darstellungen sexuellen Missbrauchs
- Terrorismuspropaganda
- Aufrufe zu Straftaten
- betrügerische Inhalte
- rechtswidrige Glücksspielangebote
- Inhalte mit gerichtlichen Sperrverfügungen
2.7 Urheberrechtsverletzungen
Nicht erlaubt sind:
- illegale Streaming-Angebote
- Warez
- Software-Piraterie
- Urheberrechtsverletzungen
- Verbreitung geschützter Inhalte ohne entsprechende Rechte
3. Ressourcenmissbrauch
Der Anbieter kann Maßnahmen ergreifen, wenn Dienste die Infrastruktur unverhältnismäßig belasten.
Hierzu zählen insbesondere:
- übermäßige CPU-Auslastung
- exzessive Speichernutzung
- ungewöhnlich hoher Netzwerkverkehr
- missbräuchliche Datenbanknutzung
- ressourcenintensive Prozesse
Der Anbieter kann Ressourcen begrenzen oder Dienste vorübergehend sperren.
4. Abuse-Meldungen
Gehen Beschwerden von:
- Sicherheitsunternehmen
- Rechteinhabern
- Netzbetreibern
- Behörden
- Privatpersonen
ein, kann der Anbieter den betreffenden Dienst prüfen und Maßnahmen ergreifen.
Der Kunde ist verpflichtet, bei der Aufklärung mitzuwirken.
5. Sofortmaßnahmen
Zum Schutz der Infrastruktur kann der Anbieter jederzeit ohne Vorankündigung folgende Maßnahmen ergreifen:
- Sperrung einzelner Ports
- Sperrung von IP-Adressen
- Blackholing
- Netzwerkisolierung
- Abschaltung von Diensten
- vollständige Serversperrung
- Kündigung des Vertrags
6. VPN-, Proxy- und Tunnel-Dienste
VPN-, Proxy- und Tunnel-Dienste sind grundsätzlich zulässig.
Der Anbieter behält sich jedoch das Recht vor, solche Dienste einzuschränken oder zu sperren, wenn:
- Abuse-Meldungen eingehen,
- Angriffe festgestellt werden,
- Spam-Versand erfolgt,
- gesetzliche Verpflichtungen dies erfordern,
- Sicherheitsrisiken entstehen.
7. Kryptomining
Kryptowährungs-Mining ist nur erlaubt, sofern dies ausdrücklich in der jeweiligen Produktbeschreibung gestattet wird.
Der Anbieter kann Mining-Aktivitäten jederzeit einschränken oder untersagen, wenn die Stabilität der Infrastruktur beeinträchtigt wird.
8. Gameserver
Gameserver sind grundsätzlich zulässig.
Der Anbieter kann einzelne Spiele, Mods oder Konfigurationen untersagen, wenn diese:
- Sicherheitsrisiken verursachen,
- Angriffe auslösen,
- übermäßige Ressourcen beanspruchen,
- gegen geltendes Recht verstoßen.
9. Meldepflicht
Kunden sind verpflichtet, kompromittierte Systeme unverzüglich zu sichern.
Wird ein Server für Angriffe, Spam oder Schadsoftware genutzt, muss der Kunde die Ursache unverzüglich beheben.
10. Kein Anspruch auf Vorwarnung
Der Anbieter ist nicht verpflichtet, vor einer Sperrung oder Kündigung eine Warnung auszusprechen.
Insbesondere bei Sicherheitsvorfällen oder Rechtsverstößen können Maßnahmen sofort umgesetzt werden.
11. Keine Rückerstattung
Sperrungen, Einschränkungen oder Kündigungen aufgrund von Verstößen gegen diese AUP begründen keinen Anspruch auf Rückerstattung bereits geleisteter Zahlungen.
12. Schlussbestimmungen
Der Anbieter behält sich vor, diese AUP jederzeit zu ändern oder zu ergänzen.
Die jeweils aktuelle Version wird auf der Website veröffentlicht und gilt ab dem Zeitpunkt der Veröffentlichung.
